Projekte Elektromobilität

Gestern noch Zukunftsmusik, heute Serienreife: Die Elektromobilität ist in unserem Alltag angekommen. Doch noch sind viele Fragen offen. Die Forschergruppe um Prof. Constantinos Sourkounis am Institut für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik untersuchte in einer Reihe von Projekten die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen im Stadteinsatz und auf der Langstrecke. Derzeit stehen die Multifunktionalität und mögliche Geschäftsmodelle um und mit Elektrofahrzeugen im Fokus. Um die Sicherheit von Ladesäulen ging es im Projekt "SecMobil".

MultEMobil (2015-2017)

MultEMobil Wie wird ein Elektrofahrzeug multifunktional? - Der Frage gehen im Rahmen des Projekts “MultEMobil - Geschäftsmodelle für die multifunktionale Nutzung von Elektrofahrzeugen”acht Projektpartner unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Constantinos Sourkounis und in Kooperation mit Prof. Katja Laurischkat nach. Dabei steht die branchenübergreifende Verbindung unterschiedlicher Geschäftsmodelle von Mobilitätsanbietern, Energieversorgern und Infrastrukturanbietern zur effizienten und einfach zugänglichen Nutzung von Elektrofahrzeugen im Fokus. Alle Akteure werden über die Mobilitätskarte verbunden und vernetzt, um den Einsatz im Alltag unkompliziert und flexibel zu gestalten.

SecMobil (2012-2014)

SecMobil Im Projekt „SecMobil“ entwickelten Wissenschaftler um Prof. Dr. Tim Güneysu gemeinsam mit Partnern einen neuen Sicherheitssensor für Ladesäulen, der drei Funktionen vereint: In nur einem Chip werden die Ladeströme gemessen, Manipulationen der Ladesäule detektiert und alle Daten verschlüsselt, bevor sie für die Abrechnung zum Betreiber geschickt werden. Beteiligt waren insgesamt sechs Lehrstühle und Arbeitsgruppen der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RUB, darunter auch das Institut für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie förderte das Projekt von 2012 bis 2014. Infos auf https://www.secmobil.com

Langstreckenelektromobilität (2012-2014)

LEM Im Projekt „Alltagstauglichkeit von Elektromobilität – Langstreckeneignung und -akzeptanz“ fuhren rund 500 Testfahrerinnen und Testfahrer in 24 Fahrzeugen insgesamt 785.000 Kilometer. Kooperationspartner der RUB-Forscher waren die Adam Opel AG, die Delphi Deutschland GmbH, der Opel-Händlerbetrieb Franz Rüschkamp GmbH & Co. KG, die GLS Gemeinschaftsbank eG, die Stadtwerke Bochum GmbH und die USB Umweltservice Bochum GmbH sowie BP Europe SE/Aral. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung förderte das Projekt von 2012 bis 2014. Mehr Infos

Technologie Roadmap (2010-2011)

TR Das Projekt „Alltagstauglichkeit von Elektromobilität – Technologie Roadmap“ machte im Jahr 2010 den Anfang: RUB-Forscher um Prof. Dr.-Ing. Constantinos Sourkounis testeten Elektrofahrzeuge im Alltag und entwickelten grundlegende Strategien für ihren zukünftigen flächendeckenden Einsatz. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung förderte das Vorhaben 18 Monate lang, zentraler Projektpartner war der Automobilzulieferer Delphi Deutschland GmbH. Das kommunale Netzwerk ruhr­mobil-E und die Initiative Solarmobil Ruhrgebiet sowie weitere Partner begleiteten die Durchführung. Weitere Infos