Master Elektrotechnik und Informationstechnik

Automatisierungstechnik

Die Automatisierungstechnik befasst sich mit Verfahren zur selbstständigen Steu­e­rung technischer An­la­gen, beispielsweise in Elektroenergienetzen, bei ver­fah­rens­tech­ni­schen Anlagen, in der Kraft­fahr­zeug­tech­nik oder in der Robotik. Die Fächer im Studienschwerpunkt behandeln: Modellbildung und Analyse kontinuierlicher und er­eig­nis­dis­kre­ter Systeme Entwurf von Steuerungen und Regelungen Methoden für Zustandserkennung, Fehlerdiagnose und Prozessoptimierung Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­ni­ker greifen außerdem auf Verfahren der technischen In­for­ma­tik (Rech­ner­ar­chi­tek­tu­ren, Echtzeitprogrammierung) sowie auf Methoden der Kommunikationstechnik (Sig­nal­verarbeitung und -über­tra­gung) zurück, was den interdisziplinären Charakter dieses Stu­di­en­schwer­punk­tes verdeutlicht und auf das breite Einsatzgebiet der Absolventen hinweist. Schwerpunktkoordinator Prof. Dr.-Ing. Jan Lunze „Automatisierungstechnik“ ist einer von neun möglichen Studienschwerpunkten im Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität ...

Eingebettete Systeme

Ob in Haushaltsgeräten, Mobiltelefonen, Flugzeugen, Autos oder Fabriken – ein­ge­bettete Systeme sorgen schon heute für den effizienten Ablauf von An­wen­dun­gen. Mit der geplanten Vernetzung aller elek­tro­ni­schen Geräte im „Internet der Dinge“ wird ihre Bedeutung weiter steigen. Ihr Entwurf ist aufgrund zahl­rei­cher Ein­schrän­kun­gen sehr komplex: Oft stehen nur begrenzte Energieressourcen und wenig Platz zur Ver­fü­gung, Entwurfs- und Bauteil-Kosten müssen gering gehalten werden. Das interdisziplinäre Studienmodell ermöglicht die exzellente Qualifikation im Bereich „Ein­gebettete Sy­ste­me“. Erlernt wird der Entwurf komplexer Systeme bestehend aus Hardware und Soft­ware und deren Pro­gram­mie­rung. Auch Themen wie Multicore, embedded Linux und virtual Prototyping stehen auf dem Lehr­plan. Für ...

Elektromobilitätssysteme

Elektromobilitätsysteme prägen weite Teile unserer alltäglichen Mobilität. Seit ge­rau­mer Zeit erhält die Elek­tro­mo­bilität Einzug in den Individualverkehr in Form von Per­so­nen­kraft­wa­gen, die über rein elek­tri­sche oder hybride Antriebssysteme verfügen. Der interdisziplinäre Studienschwerpunkt Elektromobilitätssysteme bietet die Mög­lich­keit einer fundierten Ausbildung speziell in den ingenieurwissenschaftlichen Ge­bie­ten, die für eine spätere berufliche Tätigkeit im Bereich Elektromobilität wichtig sind. Der Bedarf an Ingenieuren mit übergeordnetem Systemverständnis ist immens. Regeln des mechatronischen Antriebssystems, Verknüpfung der Energiespeichersysteme mit der Lei­stungs­­hard­ware, Energierückgewinnung und die übergeordnete Betriebsstrategie sowie die Einbindung und Verknüpfung mit externen Fahrzeugsystemen sind Themen im Masterstudium. Wichtig sind in diesem Zu­sam­menhang auch Energiebereitstellung, -verteilung und ...

Elektronik

Elektronik umgibt uns überall im Alltag, sie erleichtert unser Leben und verbindet Menschen. Die enormen tech­nischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte seit Entdeckung des Mooreschen Gesetztes haben die Elekt­ronik zum Innovationstreiber für immer neue Industriezweige gemacht. So ist nicht nur die welt­um­span­nen­de Kommunikationstechnik im Kern durch elektronische Schaltungen und Systeme angetrieben, son­dern auch die Unterhaltungselektronik, Haushaltshilfen und Industrieanlagen. In zunehmendem Maße wird auch der Fortschritt der Automobilindustrie durch Innovationen der Elektronik geprägt und ermöglicht wohl schon bald voll-autonome Elektromobilität und erhöhte Sicherheit im Straßenverkehr. Im Rahmen des Elektronik-Schwerpunkts werden die Fertigkeiten zum Verständnis und zur Weiterentwicklung von elek­tro­ni­schen Schaltungen in Systemen ...

Energiesystemtechnik

Die Energiesystemtechnik umfasst die Erzeugung, Verteilung und Anwendung elek­trischer Energie. Moder­ne Hochleitungs-Halbleiterbauelemente eröffnen in die­sem Um­feld hervorragende Möglichkeiten zur prä­zi­sen und schnellen Be­ein­flus­sung der Ener­gieflüsse. Interdisziplinäres Wissen aus Messtechnik, Re­ge­lungs­­tech­nik, Com­pu­ter­technik und über elek­tro­ni­sche Bauelemente und Schaltungen wird angewandt, um ener­gie­technische Systeme zu realisieren. Kerngebiete des Stu­di­en­schwer­punkts sind: Energiesystemtechnik: Elektromechanische Systeme zur Nutzung elektrischer Energie Energieverteilung: Übertragungs- und Verteilungsnetze und ihr wirtschaftlicher Betrieb Regenerative Energietechnik Energiespeichersysteme Leistungselektronik: Anwendung von Hochleistungs-Halbleiterbauelementen Antriebstechnik: Optimale Regelung von Motoren mit Hilfe von Leistungselektronik Mechatronische Antriebssysteme Schwerpunktkoordinator Prof. Dr.-Ing. Constantinos Sourkounis „Energiesystemtechnik“ ist einer von neun möglichen Studienschwerpunkten im Master-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität ...

Hochfrequente und optische Systeme

Die Multimedia-Kommunikation der Zukunft verfolgt das Ziel, den weltweiten, mo­bi­len Empfang von Audio-, Video- und Datensignalen mit hoher Qualität flä­chen­deckend zu realisieren. Dazu werden hochfrequente und optische Systeme benötigt, die die zuverlässige Übertragung der Signale mit hohen Datenraten er­mög­li­chen. Elek­tro­mag­ne­tische Wellen im Frequenzbereich zwischen einigen Hundert Mega­hertz und einigen Hun­dert Terahertz bilden die Grundlage dieser Kom­mu­ni­ka­tions­sys­te­me. Im Studienschwerpunkt enthalten: Ausbreitung und Abstrahlung elek­tro­mag­ne­ti­scher Wellen Erzeugung und Übertragung hochfrequenter Signale Antennen und Systeme für die mobile und sichere Kommunikation Präzisions-Messsysteme zur Entfernungsmessung, Bildgebung und Diagnostik Glasfaser- und Lasertechnologien Schwerpunktkoordinatorin Prof. Dr.-Ing. Ilona Rolfes „Hoch­frequente und optische Systeme“ ist einer von neun ...

Kommunikationstechnik

Die Kommunikationstechnik befasst sich mit Systemen und Verfahren zur Ver­ar­bei­tung, Speicherung und Übertragung von Signalen. Umwandlung physikalischer Signale in elektrische Signale und umgekehrt mit Sensoren und Displays Analoge und digitale Signalverarbeitung Übertragung von Signalen über gestörte Kanäle – Kabel, Glasfaser, Funk – und deren op­ti­ma­ler Empfang Struktur, Aufbau und Steu­e­rung von Kommunikationsnetzen z.B. Internet oder Bordnetze in Fahrzeugen Zu­ver­läs­sig­keit und Sicherheit in der Informations- und Übertragungstechnik Da die In­for­ma­tions­verarbeitung in vielen Bereichen eine wichtige Rolle spielt, bestehen vielfältige Quer­ver­bin­dun­gen zu anderen Disziplinen. Neben der digitalen Si­gnal­ver­arbeitung werden auch Werkzeuge und Methoden der (technischen) Informatik in großem Umfang in der Kommunikationstechnik ...

Medizintechnik

In der Medizintechnik werden Erkenntnisse und Methoden aus den Na­tur­wis­sen­schaf­ten, den In­ge­nieur­wissen­schaf­ten und der Medizin genutzt, um Verfahren und Systeme für die Diagnostik von Krankheiten, für de­ren Therapie und für die Re­ha­bi­li­ta­tion zu entwickeln. Die Medizintechnik ist durch eine starke in­ter­dis­zi­plinäre Zu­sam­men­ar­beit verschiedener Fachgebiete geprägt. Dieser Umstand wirkt sich auch auf die Inhalte des Studienschwerpunktes aus. Der Studienschwerpunkt Me­di­zin­tech­nik umfasst die Bereiche: Elektromagnetische und akustische Wellenfelder, Mo­dell­bil­dung und Simulation Elektronik, Sensorik, Messtechnik, Signaltheorie und Regelungstechnik Bild­re­kon­struk­tion, Bildverarbeitung, Mustererkennung und Informationsverarbeitung Plasmaanwendungen in der Medizin Schwerpunktkoordinator Prof. Dr.-Ing. Georg Schmitz „Medizintechnik“ ist einer von neun mög­li­chen Studienschwerpunkten im Master-Studiengang Elektrotechnik und ...

Mikro- und Nanoelektronik

Achtung: Dieser Schwerpunkt ist ab dem Sommersemester 2017 nicht mehr wählbar! Die Mikro- und Nanoelektronik umfasst die Herstellung von elektronischen und pho­to­nischen Bau­e­le­men­ten für die jeweilige Anwendung und den Entwurf komplexer elektronischer Schaltungen und Systeme. Die zu­neh­mende Anzahl von Transistoren je Mikrochip erfordert immer kleinere Abmessungen der integrierten Bau­elemente. So ist eines der Ziele der Nanoelektronik die Ultraminiaturisierung mit einzelnen Mo­le­kü­len als Speicher oder Schalter und die Nutzung von Quanteneffekten. Mikro­e­lek­tro­nik/Mechatronik – Bsp. Kfz-Elektronik-Systeme Mi­kro­e­lek­tro­nik/Mo­bil­kom­mu­ni­ka­tions­sys­teme – Bsp. drahtlose Datenübertragung wie WLAN und UMTS Nanoelektronik – Bsp. Herstellung von Bauelementen mit Strukturabmessungen < 100 nm Optoelektronik Schwerpunktkoordinator Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kunze

Plasmatechnik

Die Plasmatechnik bietet innovative Lösungen für viele Bereiche der Na­tur­wis­sen­schaf­ten, der Technik und der Medizin. Plasmen sind ionisierte und damit besonders energiereiche und aktive Gase, die oftmals auch als „vierter Aggregatzustand der Materie“ bezeichnet werden. Ihre besonderen Eigenschaften machen sie zu einem universellen Werkzeug, wie etwa zur Licht- und Strahlungserzeugung, Herstellung von Computer-Chips, Modifikation und Beschichtung von Oberflächen und Ak­ti­vie­rung chemischer Prozesse. Die Fächer des Studienschwerpunktes Plasmatechnik umfassen: Plasmatechnische Prozesse und Plasmadiagnostik Entkeimung von Packstoffen und me­di­zi­ni­schen Implantaten Umweltfreundliche und energieeffiziente Gasentladungslampen Modellbildung und Si­mulation von Plasmen Schwerpunktkoordinator Prof. Dr. Ralf Peter Brinkmann „Plasmatechnik“ ist einer von neun möglichen Studienschwerpunkten ...