Veranstaltung: Biomedizinische Funktionssysteme I

Nummer:
209800
Lehrform:
Vorlesung und Übungen
Medienform:
rechnerbasierte Präsentation
Verantwortlicher:
Priv.-Doz. Dr. Martin Hexamer
Dozent:
Priv.-Doz. Dr. Martin Hexamer (ETIT)
Sprache:
Deutsch
SWS:
3
LP:
4
Angeboten im:
Wintersemester

Termine im Wintersemester

  • Beginn: Donnerstag den 12.10.2017
  • Vorlesung m. int. Übung Donnerstags: ab 12:15 bis 14.45 Uhr im ID 04/413

Prüfung

Mündlich

Termin nach Absprache mit dem Dozenten.

Dauer: 25min
Prüfungsanmeldung: FlexNow

Ziele

Die Studierenden haben sich physiologisches Grundwissen angeeignet und kennen einige medizintechnische Verfahren, die in direktem Bezug dazu stehen. Ihr Interesse, an der Schnittstelle Medizin/Technik zu arbeiten, wurde verstärkt.

Inhalt

Die Vorlesung behandelt die physiologischen Grundlagen wichtiger Funktions-/Organsysteme, die in die Nachrichtenverarbeitung und Regelung im Körper involviert sind. Bei der Stoffauswahl wurde u.a. auch darauf geachtet, dass vornehmlich solche Teilsysteme des Körpers behandelt werden, die häufig von Krankheiten betroffen sind und bei deren Diagnostik / Therapie eine starke medizintechnische Durchdringung besteht.

Vorlesungsinhalte sind:

  • Grundlagen der neuronalen Informationsleitung und -verarbeitung: Bioelektrische Vorgänge an Nervenzellmembranen (Gleichgewichts-, Ruhe- und Aktionspotenzial), Grundbausteine der neuronalen Informationsverarbeitung (synaptische Aktivierung/ Hemmung, räumliche und zeitliche Summation, laterale Inhibition etc.).
  • Das sensorische System (somatoviszerale Sensibilität): Vermittelt werden Grundkenntnisse zu verschiedenen Sensortypen, der Messwertumwandlung (Transduktion und Transformation) und der Weiterverabeitung.
  • Das motorische System: Physiologie des Muskels, neuronale Ansteuerung, spinale und supraspinale Sensomotorik.
  • Struktur und Funktion des autonomen Nervensystems (ANS): Sympathikus, Parasympathikus, Medulla oblongata, Hypothalamus, Neuro-Humorales Interface.
  • Das Herz-Kreislauf-System: Aufbau, Herzmechanik, elektrische Erregungsprozesse am Herzen, Kreislaufsystem, Regulationsvorgänge, Messung von Kreislaufparametern.
  • Atmung: Aufbau, Atemmechanik, alveoläre Ventilation, Gasaustausch, Atmungsregulation, Spirometrie und Messverfahren mit Indikatorgasen.
  • Darstellung der wesentlichen Biopotenziale: EKG, EMG, EEG, EOG. Beispiele für evozierte Potenziale.

Voraussetzungen

keine

Empfohlene Vorkenntnisse

Grundlagenvorlesungen

Materialien

Folien:

Aushang: