Veranstaltung: Übertragung digitaler Signale

Nummer:
141199
Lehrform:
Vorlesung und Übungen
Verantwortlicher:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Karlheinz Ochs
Dozent:
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Karlheinz Ochs (ETIT)
Sprache:
Deutsch
SWS:
3
LP:
3
Angeboten im:
Sommersemester

Termine im Sommersemester

  • Beginn: Montag den 09.04.2018
  • Vorlesung Montags: ab 10:15 bis 11.45 Uhr im ID 03/445
  • Übung Montags: ab 12:15 bis 13.00 Uhr im ID 03/445

Prüfung

Schriftliche Prüfung am 28.02.2018

Dauer: 90min
Prüfungsanmeldung: FlexNow
Beginn: 16:30

Raum:

ID 04/445: Alle Studierenden

Ziele

Die Studierenden verstehen die grundlegenden und bedeutenden Zusammenhänge bei der Übertragung digitaler Signale. Insbesondere kennen sie die zugrunde liegenden physikalischen Bezüge, wobei systematische Methoden zur Beschreibung, Analyse und Synthese für Systeme zur Übertragung digitaler Signale gelehrt werden.

Inhalt

Im Kontext der Mobilfunkstandards Long Term Evolution (LTE) und Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) geht es um die grundlegenden Methoden zur Übertragung digitaler Signale. Auf dem Kanal stehen die Ressourcen Zeit, Ort, Bandbreite und Dynamik zur Verfügung, die durch unterschiedliche Multiplextechniken wie Zeit-, Raum-, Frequenz- und Codemultiplex einzeln oder wie beim Frequenzsprungverfahren in Kombination ausgeschöpft werden können. Das Kernstück der Vorlesung bilden digitale Modulationsverfahren, die in lineare und nichtlineare Verfahren unterteilt sind. Hiervon werden die linearen Modulationsverfahren, wie die Amplituden-und die Phasenumtastung sowie die Quadraturamplitudenmodulation eingehend behandelt. An Empfangstechniken werden kohärente und inkohärente Demodulationsverfahren untersucht, wie zum Beispiel der Produkt-Demodulator, der Zwischenfrequenz-Demodulator und der Hüllkurvenempfänger, wobei ebenfalls auf die Träger- und die Symboltakt-Rückgewinnung eingegangen wird. Zudem wird die Impulsformung in Bezug auf Nachbarsymbolstörungen und benötigte Bandbreite eingehend erörtert. Zur Behandlung der Impulsformung gehört auch der durch Rauschen auf dem Kanal gestörte Empfang, der die signalangepasste Filterung und den Korrelationsempfang umfasst. Schließlich wird noch auf die Maximum-A-Posteriori- und Maximum-Likelihood-Entscheidungsregeln zur Nachrichtendetektion eingegangen und die resultierenden Symbolfehler- und Bitfehler-Wahrscheinlichkeiten werden anhand des Leistungs-Bandbreite-Diagrammes in Hinblick auf Kanalkapazität und Shannon-Grenze diskutiert.

Voraussetzungen

keine

Empfohlene Vorkenntnisse

Systemtheorie 1 und 2

Materialien

Übungen:

Musterlösungen:

Sonstiges

Diese Veranstaltung wird für Bachelorstudierende erstmals im Sommersemester 2015 angeboten.