Veranstaltung: Realisierung von Automatisierungslösungen für prozesstechnische Anlagen

Nummer:
141002
Lehrform:
Vorlesung und Übungen
Medienform:
Folien, rechnerbasierte Präsentation, Tafelanschrieb
Verantwortlicher:
Prof. Dr.-Ing. Jan Lunze
Dozent:
Dr.-Ing. Niels Kiupel (extern)
Sprache:
Deutsch
SWS:
2
LP:
3
Angeboten im:
Wintersemester

Termine im Wintersemester

  • Beginn: Freitag den 20.10.2017
  • Vorlesung m. int. Übung Freitags: ab 13:30 bis 17.00 Uhr im ID 03/411 nach Absprache

Prüfung

Mündlich

Termin nach Absprache mit dem Dozenten.

Dauer: 30min
Prüfungsanmeldung: FlexNow

Ziele

Die Studierenden haben Kenntnis darüber, wie Automatisierungslösungen für prozesstechnische Anlagen aussehen, welche Methoden, Systeme und Geräte in der Praxis verwendet werden und wie automatisierungstechnische Methoden in der Praxis eingesetzt werden können.

Inhalt

Diese Vorlesung beschreibt aus Sicht eines Anwenders der chemischen Industrie die Möglichkeiten der Realisierung von Automatisierungslösungen. Zentrales Element bei der Realisierung von Automatisierungslösungen stellt das Prozessleitsystem (PLS) dar. Es handelt sich hierbei um das zentrale Element zur Bedienung und Beobachtung des Prozesses sowie zur Erfüllung weiterer Aufgaben, die weit über die Ausführung von Regelkreisen respektive deren Algorithmen hinausgehen. Im Rahmen dieser Vorlesung werden Aufbau und Architektur von Prozessleitsystemen dargestellt und erläutert. Dabei soll basierend auf den Anforderungen an ein PLS beschrieben werden, wie heutige Hersteller dieser Anforderungen umsetzen. Für die prozesstechnische Abbildung der jeweiligen Automatisierungsaufgabe muss das Leitsystem an die Belange des Prozesses angepasst werden. Dies geschieht einerseits durch die Auswahl einer geeigneten Hardware zur Aufnahme respektive Ausgabe der Mess-/Stellsignale (Ein-/Ausgangssignale für das PLS). Andererseits wird das Leitsystem über geeignete Software konfiguriert, so dass schließlich eine Abbildung des Prozesses auf dem Leitsystem existiert, mit dem die Anlage betrieben wird. Ein zentraler Aspekt bei der Konfiguration des PLS ist die Mensch-Prozess-Kommunikation, da der Mensch trotz Automatisierung noch stark in den Prozess eingreift. Um nun überhaupt die Signale verarbeiten zu können, ist es erforderlich die relevanten Prozessgrößen zunächst zu messen. Da es in der Verfahrenstechnik eine Vielzahl von meist nichtelektrischen Größen gibt, die wiederum mit einer Vielzahl von Methoden zu messen sind, soll skizziert werden, welche grundsätzlichen Verfahren zur Ermittlung der wesentlichen Prozesssignale zurzeit existieren.

Voraussetzungen

keine

Empfohlene Vorkenntnisse

Inhalte der Lehrveranstaltungen

  • Systemdynamik und Reglerentwurf
  • Automatisierungstechnik

Sonstiges

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur Vor­le­sung fin­den Sie auf der Webseite des Lehrstuhls ATP (www.atp.rub.de).