Abmeldung von Prüfungen

Generell kann jede Modulprüfung zweimal im Studium abgemeldet werden. Die Klausuren werden selbstständig über FlexNow abgemeldet. Die mündlichen Prüfungen sind im Prüfungsamt persönlich abzumelden.

Die Abmeldefrist endet 14 Tage vor dem Prüfungstermin.

Für Bachelorstudierende gibt die Prüfungsordnung eine Einschränkung vor: Im 1. Fachsemester des Ba­che­lor­stu­di­ums kann keine Modulprüfung abgemeldet werden. Im 2. Fachsemester des Bachelorstudiums ist die Abmeldung von Modulprüfungen nur nach einem Beratungsgespräch bei der Studienberatung mög­lich. In allen folgenden Fachsemestern des Bachelorstudiums können alle Modulprüfungen abgemeldet werden.

Rücktritt aus Krankheitsgründen

Im Krankheitsfall ist die Wiederherstellung Ihrer Gesundheit wichtiger als die Prüfung. Nehmen Sie nur an Prü­­fun­­gen teil, wenn Sie sich da­zu gesundheitlich in der Lage fühlen. Bitte beachten Sie, dass eine zur Prü­fungs­un­fähigkeit führende Erkrankung nur dann gegeben ist, wenn es sich nicht um Prüfungsangst oder ein sogenanntes Dauerleiden (chronische, irreversible Erkrankungen) handelt. Ist die Beeinträchtigung nicht vorübergehend, kann ggf. ein Nachteilsausgleich in Frage kommen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte rechtzeitig an die Mitarbeiterinnen des Prüfungsamtes.

Ärztliches Attest

Liegt eine krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit vor, ist ein Attest vorzulegen, das auf einer ärztlichen Un­­ter­­su­­chung beruhen muss, die die Prüfungsunfähigkeit am Tag der Prüfung bescheinigt. Ärztliche Atteste müs­­sen die Feststellung der Prüfungsunfähigkeit, die Ma­tri­kel­num­mer sowie den Namen des Prü­fungs­fachs, für welches das Nichterscheinen entschuldigt werden soll, enthalten.

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen werden nicht akzeptiert. Die Fakultät für Elektrotechnik und In­for­ma­tions­­tech­­nik stellt ein Formular zur Be­schei­ni­gung der Prüfungsunfähigkeit bereit: Attestformular. Das aus­ge­füllte Attestformular muss spätestens innerhalb einer Woche nach dem Prüfungstermin im Prü­fungs­amt vorliegen. Während der Sprechstunden können Sie es persönlich abgeben oder außerhalb der Sprechstunden in den Briefkasten des Prüfungsamtes einwerfen. Wenn Sie nicht in der Lage sind, das Attest persönlich vor Ort ab­zu­ge­ben, können Sie dieses per Post einreichen. Zur Fristwahrung zählt das Da­tum des Poststempels.

Ablauf Anerkennung einer Prüfungsunfähigkeit
1. Attestformular drucken.
2. Oberen Teil des Formulars von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ausfüllen lassen.
3. Unteren Teil des Formulars selbst ausfüllen.
4. Ausgefülltes Formular dem Prüfungsamt zukommen lassen (spätestens eine Woche nach Prüfungstermin).
5. Der Prüfungsausschuss entscheidet über die Anerkennung des ärztlichen Attests.

Vertrauensärztliches Attest

Nach zweimaliger Nichtteilname aufgrund von Krankheit an der gleichen Prüfung ist für jeden weiteren Prü­fungs­termin dieser Prüfung eine Be­schei­ni­gung eines Vertrauensarztes bzw. einer Vertrauensärztin der Ruhr-Universität vorzulegen. Im Falle einer erneuten Prü­fungs­un­fä­hig­keit melden Sie sich bitte spätestens am Tag der Prüfung bis 9 Uhr per E-Mail oder Telefon beim Prüfungsamt und geben Sie an, wel­chen Ver­trau­ens­arzt bzw. -ärztin Sie aufsuchen möchten. Das Prüfungsamt erstellt daraufhin die notwendigen Bescheinigungen und faxt die­se di­rekt an die Vertrauensarztpraxis. Studierende werden per E-Mail über den erfolgreichen Fax­ver­sand informiert.

Antritt einer Prüfung trotz ärztlichen Attests

Wenn Sie eine Prüfung trotz Vorliegen eines ärztlichen Attests antreten, wird die dort erbrachte Leistung ge­wer­tet und das ärztliche Attest ver­­liert seine Gültigkeit.

Abbruch einer Prüfung

Mit Beginn der Prüfung erklären Sie, dass Sie sich gesundheitlich in der Lage fühlen, Ihre Prüfung ab­zu­le­gen. Tritt eine Prü­fungs­un­fäh­ig­keit während der Prüfung auf, teilen Sie der Prüfungsaufsicht aus­drück­lich mit, dass Sie die Prüfung aus gesundheitlichen Grün­den ab­bre­chen müs­sen. Suchen Sie so­fort einen Arzt bzw. eine Ärztin auf und legen Sie fristgerecht ein ärztliches Attest vor, aus dem zu­sätz­lich der Zeit­punkt (Uhrzeit!) der Prüfungsunfähigkeit hervorgeht.

Rücktritt aus anderen triftigen Gründen

Ein Rücktritt von Prüfungen aus triftigen Gründen (keine Krankheit) ist nur aufgrund glaubhaft nach­ge­wie­se­ner besonderer Ereignisse auf schrift­lichen Antrag hin möglich. Der Prüfungsausschuss über­prüft die für den Rücktritt der Prüfung geltend gemachten Gründe. Werden diese anerkannt, wird der Kandidat bzw. die Kan­di­da­tin für die­se Prüfung entschuldigt.